Das Zeitfenster 2012 im Zeichen von H 35 – Linie 1

Der Zeitabschnitt vom 21.12.010 – 20.2.2012

Erste Ebene: Der Zeitwiderstand


Fortschreiten, aber zurückgewiesen.
Beharrlichkeit bringt Heil.
Wenn man kein Vertrauen findet, so bleibe man gelassen.
Kein Fehler.

Zu einer Zeit, da alles nach Fortschritt drängt, befindet man sich noch in Ungewissheit darüber, ob man nicht beim Fortschritt auf Zurückweisung stoßen könnte. Da gilt es, einfach im Rechten fortzumachen: das bringt schließlich Heil. Es kann sein, daß einem kein Vertrauen entgegengebracht wird. In diesem Fall erstrebe man nicht Vertrauen unter allen Umständen; man muß gelassen und heiter bleiben und sich nicht zum Zorn reizen lassen. So bleibt man ohne Fehler (R. Wilhelm)

Was wirklich zählt, ist der persönliche Wert

Es besteht der aufrichtige Wunsch, seine Kenntnisse einzubringen, jedoch stößt man dabei auf Widerstand, da die Menschen, denen man etwas vermitteln will, entweder ungeeignet für die Botschaften sind oder einem ganz einfach kein Vertrauen entgegenbringen. Doch auch wenn man dadurch eine gewisse Zurückweisung erfährt, sollte man nicht zuviel Eifer oder Mühe aufwenden, diesen Menschen zu gefallen. Besser ist es, weiterhin geduldig und korrekt zu bleiben und sich auf den persönlichen Wert zu berufen.

Die Wandlung der ersten Linie bringt den Donner und damit das Linienhexagramm H 21 – Das Durchbeißen hervor. Es steht für den flachen Sonnenstand am frühen Morgen und die feuchten Nebel der Niederungen durch die sich die Sonne durchkämpfen muss. Menschlich gedacht: Was nützen die besten Ideen (UT Donner) und Anregungen wenn man  mit ihnen gegen eine Wand des Unverständnisses anrennt (UKT Berg, OKT Wasser). Hier gilt es offen zu bleiben und keinen Unmut aufkommen zu lassen, der Wert der aufkeimenden Idee ist unzweifelhaft gegeben, sein durchdringen zum Licht der Akzeptanz, lediglich eine Sache der Zeit.

Faule Kompromisse führen nur zu inneren Konflikten und stehen der fortschrittlichen  Sache im Weg. Wie der Begriff des Fortschritts schon sagt: Wenn die Zeit gekommen ist, dann schreitet es so unaufhaltsam voran, wie es der Sonne gelingt zum Zenit aufzusteigen und auf solch verlässliche Art und Weise gelingen tut dies nur, weil sie in Wirklichkeit nichts dazu tut. Es ist die Erde die sich um sie dreht und auch diese folgt lediglich ihrer Bahn, auf der sie dank der Schwerkraft gehalten wird. Man kann den Fortschritt nicht künstlich forcieren, er kommt und führt das fort, was zum Lichthorizont des Möglichen in Zeit aufsteigen muss. In diesem Sinne unbeirrt seinem persönlichen Wert zu vertrauen, das ist der Weg auf dem jedes Vorhaben gelingt.

Analyse der Zeitqualiät vom 21.12.–20.02.2012

Was sich da an dumpfen Verhaltensmustern und undurchsichtigen Verhältnissen so eingeschlichen hat, das gleicht tatsächlich einer Mauer die nicht einfach zu beseitigen ist. Das Durchbeißen durch diese widrigen Tatsachen braucht frische Kraft und eine durch nichts einzuschüchternde Motivation. Ganz bestimmt gibt es viele gute Ideen und ganz bestimmt haben sich die Pioniere der Neuen Zeit umfassende Gedanken gemacht wie die Innovationen am Markt platziert werden könnten und was sie bewirken. Allein sie müssen auch angenommen werden und dazu müssen sie ins Licht der Öffentlichkeit, wozu sie der Förderung durch die Einflussreichen an oberer Stelle bedürfen.

Es ist aber nur eine Frage der Zeit und die zustimmende Antwort wird kommen. Man sollte sich beruhigt zurücklehnen. Das was in Zeit gebraucht wird und das was sich in Zeit ändern darf, wird zur Realität werden und dies auf allen Ebenen, global und je nach Bedarf.

Copyright c 2011 by R. van Osten und ZhanDao Edition. Auszugsweise aus dem Studienbuch: Der Fortschritt – Aus dem Schatten in das Licht der Anerkennung.