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Tageshexagramm 23. März 2018

Tageshexagramm 23. März 2018

Hex 60 – Die Beschränkung oder die maßvolle Einteilung

Zweckdienliche Schranken setzenDie Kraft des Vertrauens
Thema des Zeichens

Schranken sind bemühend. Aber sie richten etwas aus. Durch Sparsamkeit im gewöhnlichen Leben ist man gerüstet auf Zeiten der Not. Durch Zurückhalten erspart man sich Beschämung. Aber ebenso sind Schranken in der Ordnung der Weltverhältnisse unentbehrlich. Die Natur hat feste Schranken für Sommer und Winter, Tag und Nacht, und durch diese Schranken erhält das Jahr seine Bedeutung. So dient die Sparsamkeit dazu, daß durch feste Schranken in den Ausgaben die Güter erhalten bleiben und die Menschen nicht geschädigt werden. Nur ist auch in der Beschränkung Maßhalten nötig. Wollte man seiner eigenen Natur allzu bittere Schranken auferlegen, so würde sie darunter leiden. Wollte man die Beschränkung der anderen zu weit treiben, so würden sie sich empören. Darum sind auch in der Beschränkung Schranken nötig. (Aus: I Ging – Richard Wilhelm)

Einschränkungen, egal welcher Art, werden oft als unangenehm und unserem freien Handlungsspielraum entgegenwirkende Einengung empfunden und doch entstehen Schwerkraft und dauerhafte Wirkungen nicht durch grenzenlose Erweiterung, sondern vielmehr durch sinnvolle Einteilung des Vorhandenen. Es ist die fünfte Linie des Hexagramms, der als beherrschende Kraft, gleich mehrere Bedeutungen zukommen. Zum einen symbolisiert sie den Abgrund, in den man ohne Beschränkung geraten kann und gleichzeitig auch die Schranke des Stillehaltens, bevor man in diesen Abgrund gerät. Zurückhaltung in allen Handlungsbereichen, sparsamer Einsatz von Worten (See), sowie ganz allgemein haushälterischer Umgang mit dem Vorhandenen, sind die notwendigen Maßnahmen, um neue und gesicherte Verhältnisse für die Zukunft zu schaffen. Auch die reglementierenden Maßnahmen, die vor unkontrolliertem Benehmen anderer schützen sind hier angedeutet. Beides muss maßvoll betrieben werden, da sonst Rebellion und innere Konflikte heraufbeschworen werden, die dauerhafte Erfolge unmöglich machen.(Aus: I Ging – Das Buch vom Leben – Rene van Osten)

Die Wandlungen des Zeichens durch den Tag

Linie 1: 23–03 Uhr
Angesichts der Schranken, die einem gesteckt sind, sollte man sich ruhig verhalten

Es ist verständlich, dass man seiner Kraft entsprechend gerne etwas unternehmen würde, aber der momentane Stand der Dinge widerspricht dieser Vorstellung. Akzeptieren Sie die Situation und beschränken Sie sich auf das Sammeln der notwendigen Fakten, um gerüstet zu sein, wenn die Zeit zum Handeln gekommen ist.

Linie 2: 03–07 Uhr
Durch eventuelle Hindernisse darf man sich nicht entmutigen lassen

Beschränkungen sind etwas sinnvolles, solange es die Umstände erfordern, aber nicht länger. Ist der entscheidende Moment zum Handeln gekommen und man zögert weiterhin, die Initiative zu ergreifen, dann werden die Chancen ungenutzt vergehen. Folgen dieser Art sind nicht weniger bedenklich, wie die des überstürzten Handelns.

Linie 3: 07–11 Uhr
Wenn man das Gefühl für die notwendigen Schranken verliert, hat man zu klagen

Die undisziplinierte Leichtlebigkeit, mit der man einer tieferen Auseinandersetzung mit den Lebensumständen aus dem Weg gehen will, hat einen in eine bedauerliche Lage gebracht. Wenn man fühlt, dass der Zeitpunkt des Innehaltens bereits überschritten ist, aber trotzdem weitermacht in verschwenderischer Manier sein Leben zu vergeuden, wird man später allen Grund haben zu jammern und sich zu beklagen.

Linie 4: 11–15 Uhr
Die Einschränkungen sind zu akzeptieren

Wenn der Sinn einschränkender Maßnahmen nicht auf innerer Überzeugung beruht, sondern erst nach mühsamen Auseinandersetzungen akzeptiert werden kann, dann verschwendet man seine Energie auf überflüssige Art und Weise. Hält man sich stattdessen ruhig und toleriert die rechtmäßig auferlegten Beschränkungen, dann kann man sich voll und ganz dem Kern der Sache widmen und wird lohnende Anerkennung finden.

Linie 5: 15–19 Uhr
Wenn man sich selbst beschränkt, kann man auch anderen Beschränkungen auferlegen

Jede Regel, die dem bloßen Selbstzweck dient, anstatt ein allgemeines Übel zu bekämpfen, wird von anderen als Schikane empfunden und erzeugt Widerwillen. Macht man jedoch kein großes Aufheben um seine Person und verlangt nichts Unrechtes von anderen, so wirken die auferlegten Beschränkungen nicht bedrückend, sondern sinnvoll ordnend und nachahmenswert.

Linie 6: 19–23 Uhr
Übertriebene Beschränkungen lösen Empörung aus

Strikteste Beschränkungen, auch wenn sie zum Wohle aller Beteiligten geschehen, dürfen nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden, sonst lehnen sich die Menschen (das eigene Wesen) empört dagegen auf, weil sie es als ungerecht empfinden. Und doch gibt es Zeiten, in denen man nur durch strikte Disziplin verfahrene Zustände ändern kann und damit auch die anderen davor bewahrt, üblen Versuchungen zu unterliegen.

Attribute zum Zeichen

Rationalisieren • einteilen • regulieren • haushalten • kontrollieren • sich mäßigen • Selbstprüfung • disziplinieren • Grenzen setzen • verwalten • in Etappen • Einhalt gebieten • das rechte Maß • eindeutige Aussagen machen • bis hierher und nicht weiter • sich Gehör verschaffen

Trigramme

OT: Kan – Das Wasser
UT: Dui – Der See

Himmelsstamm & Erdenzweig

+HH Holz Tiger
1914 ¦ 1974 ¦ 2034

Zauberschildkröte

Organ: Lunge
Lu 11l | Bl60r | MP2l | 3E6r

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